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TSV Heiligenstedten II – FC Burg (3:3)

Zur letzten Auswärtsbegegnung dieser Saison und der Kreisklasse B Süd-West I ging es einmal mehr nach Steinburg. Gastgeber war die zweite Garde des TSV Heiligenstedten. Hier fanden wir einen Platz in sahnemäßiger Verfassung vor. Auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, so dass einer Partie mit Kürcharakter nichts mehr im Wege stand.

1. Halbzeit

Überraschend gut fanden wir in die Begegnung. Die erste Viertelstunde gehörte klar unseren Farben. Bereits in der zweiten Minute gelang Tim Semmelhack das Kunststück, den Ball aus gefühlten fünf Metern über das Tor des gastgebenden TSV zu „semmeln“. Wenige Sekunden später, in der in 4. Spielminute, machte er seinen Fehler allerdings wieder gut und markierte die frühe Führung für unseren FC.

Vielerlei astreine Torchancen für uns waren die Folge. Oftmals zündeten die richtigen Synapsen in den Köpfen der Spieler zu einem sehr guten Moment, wodurch wir den TSV–Keeper mehrfach hervorragend in Szene setzen konnten.

Nach der besagten und vielversprechenden Anfangsviertelstunde verfielen wir allerdings wieder in alte Muster. Möglicherweise hatte unsere stark dezimierte Elf mit den enorm hohen Temperaturen und der Eingewöhnung an das beim Gegner und bei uns gefürchtete Tannenbaumsystem (4-3-2-1) zu sehr zu kämpfen. Jedenfalls mehrten sich die Fehlpässe.

In der 14. Minute –für uns aus dem Nichts- resultierte der Ausgleichstreffer durch Dirk Westphalen, der, nach einer Ecke und viel Kuddelmuddel in unseren Strafraum, aus ca. zehn Metern den Ball für unseren Torwart Jan Krüger unhaltbar ins lange Eck einnetzte. Ein Tor, das einem vorkam wie ein schlechter Traum.

Der Gegner setzte, ähnlich wie im Hinspiel, auf lange Diagonalbälle, die oftmals durch unsere Innenverteidigung um Mark Koop und Ricardo Möller unterschätzt wurden. Diese Bälle dienten infolgedessen den Heiligenstedtenern als probates Mittel, um unsere Defensive zu überspielen. Das wollte sich Ricardo kein drittes Mal bieten lassen und legte den Stürmer des TSV innerhalb unseres Sechzehnmeterraumes, so dass sich der Schiedsrichter gezwungen sah, einen Elfmeter zu pfeifen – unstrittig. Dieser wurde durch Lukas Offt mit aller Gewalt in unsere Maschen gedroschen.

Glücklicherweise fanden wir daraufhin wieder vermehrt statt und kamen hin und wieder vor des Gegners Gehäuse. Doch jegliche Chancen verpufften an der teilweise sehr gut organisierten Abwehr der Heiligenstedtener. Kurze Zeit später musste Tim Semmelhack das Feld verlassen. Für ihn kam der –noch immer angeschlagene und sich nur für den Notfall bereithaltende- Calvin Hocke aufs Feld.

Kurz vor der Pause erzielte Tausendsassa Nikolaj Janborisov noch den lang ersehnten Ausgleichstreffer, so dass wir, nach der Halbzeitpause, wieder bei Null anfangen konnten.

2. Halbzeit

In der zweiten Halbzeit gaben sich beide Mannschaften nicht viel. Die Torchancen wurden seltener, aber wenn es welche gab, so waren diese durchaus sehenswert. Die langen Diagonalbälle hatten wir nun auf jeden Fall besser im Griff. Der Zugriff der gesamten Mannschaft war auch besser organisiert oder besser in die Köpfe gehämmert.

Besondere Beachtung fand unser angestammte Torwart Ben Lukas Mevs, der sich heute auf der Position des Außenverteidigers glänzend bewährte. Ebenso die zweite fette Überraschung, dass Kapitän Tim Glüsing als Stürmer fungierte, bewies die Flexibilität der eingesetzten Akteure und den Ideenreichtum unseres Trainers, der mit einem Tannenbaumsystem noch kein Spiel verlor.

Doch zunächst kam es dann doch anders als geplant, denn wieder überraschten uns die TSV‘er auf dem falschen Fuß. Nach diversen Möglichkeiten zur Klärung der Situation gelang es Brian Podehl unseren Schlussmann Jan zu überwinden, so dass wir uns wieder im Rückstand befanden.

Im weiteren Verlauf der Begegnung verlagerten wir das Spiel in die Hälfte der Heiligenstedtener. Mehrfach erspielten wir uns Top-Gelegenheiten, die allerdings in letzter Konsequenz oder durch das falsche Timing nicht sehr positiv für uns endeten. Den Höhepunkt bildete Celles kurzentschlossener Schuss aus ca. 22,37 Metern, der sein Ziel scheppernd am Querbalken fand – schade.

Wir rannten, wühlten, kämpften und feuerten uns an. Auch die erneut bärenstarken Till Paustian und Bosse Petersen vermochten es leider nicht, den richtigen Moment zum Abspiel abzuschätzen oder aber es waren schlicht zu viele Gegner auf engem Raum aufgeteilt, welche den entscheidenden Pass klug unterbanden.

Wir befanden uns bereits in der Nachspielzeit als uns noch ein Freistoß zugesprochen wurde. Jew beorderte sämtliche Spieler nach vorne – es würde die letzte Möglichkeit zum Torerfolg sein. Mika Achenbach drosch den Ball in den Sechzehner. Nach einigem Gedaddel im Strafraum kam erneut -der inzwischen wiedergenesene- Semmel an den Ball und wuchtete ihn über die Linie. Der 3:3 Ausgleich in wahrhaftig letzter Sekunde. Und Schluss.

Nach diesem Spiel, das wir leider nicht positiv für uns entscheiden konnten, sind wir dennoch sehr froh, dass wir zumindest einen Punkt aus dem heiligen Städtchen an der Stör entführen konnten.

Nun stehen erst einmal zwei Wochen Pause auf dem Programm, bevor am Sonnabend, dem 26. Mai das letzte Heimspiel gegen den FC Averlak im Waldstadion zelebriert werden kann. Anstoß ist um 16:00 Uhr.

Bereits um 14:00 Uhr empfängt die SG Qu-Bi/Burg den FC Averlak II. Ergo noch ein Doppelderby zum krönenden Saisonabschluss.

Wir freuen uns darauf! Voran FC!

Freistoßsituation für den TSV Heiligenstedten II

FC Burg – TSV Wewelsfleth (0:0)

Was für ein schöner Sonnabend in unserem Waldstadion. Viele Zuschauer säumten das Geläuf an diesem sommerlichen Tag. Zu Gast beim Topspiel –erster gegen zweiten- war der TSV Wewelsfleth. Einen schöneren Rahmen konnte es für die anschließenden Meisterfeierlichkeiten nicht geben. Silvia stand an der Fritteuse. Die genaue Anzahl der verkauften Pommes wird noch errechnet.

1. Halbzeit

Zunächst sei geschrieben, dass wir aufgrund der zahlreichen Ausfälle, die wir seit einigen Wochen zu beklagen haben, auf vielerlei Spieler zurückgreifen mussten, die nicht immer zum Stamm zählen. Dennoch fügten sich diese hervorragend in das angestammte Team und kämpften sich in die Begegnung. Großes Lob an dieser Stelle an die betreffenden Spieler.

Nach kurzer Einspielzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Mannschaften erarbeiteten sich sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten. Der Unterhaltungswert war

-trotz Torflaute- absolut gegeben. Das Spiel wurde auch durch den außerordentlich gut aufgelegten Schiedsrichter geprägt, der die Partie souverän leitete. Vor allem vor dem Hintergrund der unglücklichen Entscheidungen der Referees in den letzten Begegnungen sei dies besonders erwähnt.

Die diversen Fouls der Wewelsflether an unseren Spielern wurden sofort geahndet, so dass kaum große Unruhe auftreten konnte. Eine intensiv und umkämpft geführte Partie, in der beide Mannschaften zweifelsfrei auch Tore verdient hätten. Die Chancen hierzu bestanden nach wie vor auf beiden Seiten.

In der ersten Halbzeit passierte sodann nicht mehr viel. Alle Anwesenden in unserem Waldstadion hofften auf mehr Torraumszenen in der zweiten Halbzeit.

2. Halbzeit

Während der Halbzeitpause zeigte sich unser Trainer Jew durchaus zufrieden mit dem Spielverlauf. Pink hätte zwar am Liebsten schon den Abpfiff herbeigesehnt, denn beim Stand von 0:0 wären wir Meister, allerdings geht ein Spiel nach Sepp Herberger bekanntlich 90 Minuten.

Die Marschroute für die zweite Halbzeit war klar; clever und kompakt verschieben, aber vor allem musste hinten weiterhin die Null stehen. Ersteres gelang zuweilen.

Zweiteres gelang unterm Strich ja auch, was dem glänzend aufgelegten und nach langem Krankenstand zurückgekehrten Ben Lukas Mevs zu verdanken ist. Mehrfach hielt er in den entscheidenden Situationen, in denen der heranstürmende Wewelsflether Offensivmann allein auf ihn zukam, mit einer Coolness, das hinter ihm drohte Schnee zu fallen. Seinen Paraden haben wir zu verdanken, dass wir uns nach Abpfiff Meister nennen durften. Danke Ben!

Ab der 65. Minute erlangten wir zunehmend ein leichtes Chancenplus und das Spielgeschehen fand überwiegend in des Gegners Hälfte statt. Allerdings brachten die vielen Ecken, Freistöße und gut erarbeiteten Torraumszenen für uns in letzter Konsequenz keinen Abnehmer bzw. fanden sich die Torabschlüsse zumeist neben oder über dem Tor wieder.

In den letzten zehn Minuten herrschte Hoffen und Bangen an der Seitenlinie. Aus unserer Sicht viel zu häufig fanden die Wewelsflether den Weg in unsere Hälfte und erspielten sich noch ein paar gute Möglichkeiten. Als dann die vier Minuten Nachspielzeit abgepfiffen wurden, kannte der Jubel folglich kaum Grenzen. Lange ist es wohl her, dass wir uns dermaßen über ein torloses Unentschieden freuten.

In der kommenden Spielzeit 2018 / 2019 finden wir uns in der Kreisklasse A wieder. Leider ohne Derbys gegen den TSV Buchholz, dafür aber hoffentlich gegen den benachbarten SV Hochdonn.

Nichts desto trotz stehen noch die Partien gegen den TSV Heiligenstedten II (12.05., 14:00 Uhr) in Heiligenstedten und das Abschlussheimspiel gegen den FC Averlak (26.05., 16:00 Uhr) auf dem Restprogramm. Diese Partien werden wir mit dem gleichen Biss und der nötigen Motivation angehen, um den Saisonabschluss weiterhin positiv zu gestalten.

Blick in das Waldstadion

Blick auf Silvias Kiosk

Torraumszene für unseren FC

Ausgabe der Meisterschafts-T-Shirts

Nach dem Spiel wurden Getränke gereicht

Taktische Beratung für unseren Trainer

Freude

 

TSV Beidenfleth – FC Burg (1:3)

Bekanntlich ist dem ersten Eindruck eine gewisse Relevanz zuzumessen, der sich in das endgültige Bild festzusetzen droht. Nicht schon wieder ein so kleines Spielfeld, bei dem die neun Meter Entfernung von der Eckfahne bereits im Sechzehner liegt. Neben dem zeigte sich das grün auf dem Rasen nahe dem Endstadium. An ein gepflegtes Kurzpassspiel war von Beginn an nicht zu denken. Auch personell mussten wir Abstriche hinnehmen. Fünf verletzte Spieler hatten wir zu beklagen. Dennoch wollten wir natürlich das Spiel positiv für unsere Farben gestalten.

1. Halbzeit

Es ist mittlerweile schon echt blöde, dass jeder Spielbericht mit folgenden oder ähnlichen Worten beginnt: „Wir verpassten den Einstieg in die Partie“. Dieses Mal allerdings so richtig. Nach einem kapitalen Abwehrfehler gerieten wir bereits in der 5. Minute durch Philipp Schneider in Rückstand. Dem Rasen die Schuld daran zu geben ist einfach und daher nicht unsere Art. Zumal die Körperspannung der gesamten Mannschaft noch nicht den Ansprüchen genügte.

Nach 30! Minuten gelang uns der erste Torschuss durch Nikolaj Janborisov, welchen der Beidenflether Torwart herausragend entschärfen konnte.

In der ersten Halbzeit passierte wahrlich nicht viel Erwähnenswertes für unseren FC. Leider musste sich nach 37 gespielten Minuten auch der angeschlagene Ricardo Möller vom Rasen verabschieden. Für ihn kam der eingeflogene Defensivstratege Florian Beigel.

Ab dem Ende der ersten Hälfte erspielten wir uns allerdings ein deutliches Übergewicht, welches in zahlreichen aussichtsreichen Torchancen mündete. In der 43. Spielminute wurden wir endlich, endlich durch ein schönes Kopfballduell durch Trainingsweltmeister Kalaschnikow erlöst. Nach einer Ecke von der linken Seite lief Niko von der langen Sechzehnerkante geschickt Richtung Fünfmeterraum und sprang im richtigen Moment ab. Sein Kopfball landete im langen Eck.

Fast im direkten Anschluss ging es in die Kabine.

2. Halbzeit

Nachdem wir bereits in der ersten Hälfte einen konditionellen Vorteil bei uns feststellten, konnten wir bereits erahnen, dass sich das Spiel im zweiten Durchgang deutlich für unsere Farben verändern würde. Gesagt getan: In der 55. Minute gelang es Mika Achenbach nach einer endlich mal funktionierenden Flanke aus dem linken Halbfeld auszeichnen. Auch er hob im richtigen Moment innerhalb des gegnerischen Strafraums ab und köpfte aus kurzer Distanz ins Tor ein. Die erlösende Führung stand zu Buche.

Bis zur 75. Minute nahmen wir das Heft vollends in die Hand und erarbeiteten uns durch teilweise sehr gute Spielzüge (trotz des miserablen Geläufs) einige Chancen, die an der Seitenlinie zwischenzeitliche Höhenflüge verursachten.

In der 63. Spielminute konnte dem an der Linie hin und her rennenden Till Paustian der große Gefallen der Einwechselung gemacht werden. Der noch immer angeschlagene Till hielt es einfach nicht mehr aus und begann uns an der Linie auch schon ein wenig zu nerven.^^ Für ihn musste Niko das Spielfeld räumen.

Kurze Zeit später kamen wir zu einer 100%igen Doppelchance, waren aber zu unbedarft, um das Ding reinzuprügeln.

Durch solcherlei vergebene Aktionen brachten wir die Beidenflether wieder zurück ins Spielgeschehen. Mehrere gefährliche Nadelstiche waren das Resultat. Weiterhin vergaben wir diverse Chancen nach nun immer besser gespielten Kombinationen. Einer darf da natürlich nicht fehlen; Tim Semmelhack haute das Ding in der 88. Minute knapp rechts neben das Beidenflether Tor.

Der bärenstark kämpfende Bosse Petersen schließlich konnte sich in der Nachspielzeit für seinen laufstarken Einsatz belohnen. Geschickt umspielte er den Torwart und schloss anschließend mit rechts ab. Zweifelsohne eine der souveräneren Aktionen im heutigen Spiel.

Nächster Gegner am Sonnabend, 28.04.2018 ab 16:00 Uhr im Waldstadion: wieder der TSV Beidenfleth. Bereits um 14:00 Uhr empfängt unsere Zweite ebenfalls den TSV Beidenfleth II/Neuenkirchen II.

FC Burg – TSV Beidenfleth (0:0)

Nicht zu warm, nicht zu kalt, bedeckter Himmel, wenig Wind – die äußeren Bedingungen für das heutige Rückspiel zwischen unserem FC und dem TSV Beidenfleth waren prächtig. Im Hinspiel am vorangegangenen Dienstag konnte unsere Mannschaft einen 1:3 Auswärtssieg erringen. Die Erwartungshaltung war dementsprechend hoch.

Zusätzlich konnte Silvia die funkelnagelneue Fritteuse sowie den neuen Grill im Imbiss einweihen und einer Feuertaufe unterziehen.

1. Halbzeit

In der Anfangsphase zeigten wir teilweise dem Gegner auf, in welche Richtung dieses Spiel gespielt werden soll. Zwar resultierten anfangs wenig Torschüsse, aber die spielerische Überlegenheit unserer Mannschaft zeigte sich sehr deutlich. Nach 12 Minuten gelang Tim Semmelhack der erste Torschuss, der durch den Beidenflether Schlussmann locker aufgenommen werden konnte.

Am Spielgeschehen änderte sich von nun an für die restlichen 75 Minuten so gut wie fast wenig [Heinz Erhardt]. Hin- und wieder kamen wir zu Torchancen und Abschlüssen.  Doch auch Calvin Hocke –in der 26 Minute- vermochte es leider nicht, etwas Zählbares daraus hervorzubringen.

Ab der 20. Spielminute brachten wir somit den Gegner ins Spiel. Gelegentlich kamen sie sogar bis an unseren 16-Meter-Raum, doch torgefährlich wurde es hüben wie drüben nicht. Es schien, als hätten sich die beiden Mannschaften darauf geeinigt, sich die Punkte in einem langweiligen Spiel teilen zu wollen.

Der Großteil der Partie fand um die Mittellinie herum statt. Für die kompakt stehenden Beidenflether fand unser Team keine Lösung zum Durchbruch. In der 43. Minute gelang noch einmal Chris Hinck in aussichtsreicher Position an den Ball, doch der anschließende Torschuss war wohl etwas zu überhastet.

Eine ziemlich ereignisarme erste Hälfte ging zu Ende.

2. Halbzeit

Was sich in der ersten Halbzeit bereits ankündigte, zeigte in der zweiten Halbzeit ihre Vollendung. Leider ließ sich der Schiedsrichter von außen – für beide Seiten- allzu sehr beeinflussen und entschied daher mehrfach sehr zweifelhaft. Das Spiel wurde daraufhin fortwährend ruppiger –einfach unsportlicher. Den traurigen Höhepunkt bildete ein zuerst für unsere Farben zugesprochener Elfmeter, der anschließend wieder zurückgenommen wurde.

Anschließend kamen wir kaum mehr zu Chancen. Stattdessen hatten die Beidenflether die wohl beste Gelegenheit des Spiels. Aus dem linken Halbfeld wurde ein Freistoß an unsere Latte geballert. Unser Schlussmann Jan Krüger hätte evtl. das Nachsehen gehabt.

Die beste Chance für uns erhielt der zur zweiten Halbzeit für Tjalf Fanger eingewechselte Nikolaj Janborisov, der, nach einer Ecke von rechts, den Ball in der 72. Minute mit dem Kopf knapp links neben das Tor beförderte.

Vielerlei Nickligkeiten und Fouls prägten die letzten 20 Minuten. Unterhaltsam war das Spiel schon lange nicht mehr. Kurz vor dem Ende der Partie musste Celle das Spielfeld verletzungsbedingt verlassen – in der 89. Minute auch Flo. Für die beiden kamen (erneut) Tjalf und Ricardo Möller. Es passierte aber nichts Nennenswertes mehr, so dass am Ende Beidenfleth auf einem sehr guten Geläuf einen Punkt aus unserem Waldstadion mitnehmen kann.

Wir hoffen auf schnellstmögliche Genesung von Flo und Celle, aber auch von Gustavo Fernandez, Ben Lukas Mevs, Jannik Prey und Morten Paulsen.

Im nächsten Spiel, am Sonnabend, 05. Mai um 16:00 Uhr kommt es zum Topspiel im Waldstadion. Wir empfangen den Tabellenzweiten aus Wewelsfleth und hoffen auf zahlreiche Zuschauer, die bei Silvia ebenso zahlreiche Pommes verzehren.

Blick in das Waldstadion

FC Burg – SG SCI/Oelixdorf (3:1)

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage begegneten wir der SG SCI/Oelixdorf. Das Hinspiel konnten wir deutlich mit 1:4 für uns entscheiden. Da wir in Itzehoe viele Chancen liegen ließen, wollten wir jetzt –vor heimischer Kulisse- noch einen drauf setzen. Die äußeren Bedingungen waren hierzu wunderbar. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um ca. 20° Grad brachten einen gelungenen Beitrag zu einem schönen Samstagnachmittag.

1. Halbzeit

 Wir fanden ziemlich zügig zu unserem Spiel, welches von Beginn an durch unsere Farben dominiert wurde. Ebenso wie im Hinspiel erarbeiteten wir uns gute Torraumszenen, doch die Abschlüsse von Florian Beigel und Calvin Hocke, die bereits nach 7 Minuten zu einer Riesendoppelchance kamen, endeten beim glänzend aufgestellten Gästekeeper oder neben dem Tor. Kurze Zeit später gelang es Calle mit dem Ball am Fuß, in Szene gesetzt durch einen Sensationspass, allein auf den Torwart zuzurennen; dem Keeper gelang es allerdings wieder einmal, den Torabschluss mit einem sehr guten Reflex zu entschärfen. Tolle Aktion von beiden Beteiligten!

Das Spiel gestaltete sich zunehmend als schwierige Angelegenheit. Oft kamen gute Vorstöße über die Läuferreihen, doch genauso oft endeten diese dann leider an eine Gräte eines Gegenspielers, die sich offensichtlich auf die pure Verteidigung ihres Tores eingestellt hatten. Tim Semmelhack, Jan Niklas Dijkstra, Florian Beigel und Calvin Hocke ragten in diesen Aktionen deutlich heraus.

Nach einer Ecke von der linken Seite kam Mika Achenbach in der 30. zu einer guten Kopfballchance, doch er sah sich noch nicht bereit dazu, den Ball in das Tor zu bugsieren, sondern klärte stattdessen souverän rechts neben das den Kasten.

Morten Paulsen nahm sich Mika zum Vorbild und vollbrachte es, aus kürzester Distanz von einigen wenigen Zentimetern den Ball über das Tor beinahe aus dem Stadion zu schießen.

Allmählich wurde es an der Außenlinie unruhiger. Jew wechselte schon vor der Halbzeitpause. Gebracht wurde Sven Schwake-Kuhrt, der sich, aufgrund der Spielfreiheit der SG Qu-Bi/Burg, Gott sei Dank auf unserer Bank befand. Der desillusionierte Semmel musste vorerst das Geläuf verlassen.

Sven fügte sich hervorragend ein, sein läuferisches Talent und sein eiserner Wille brachten eine zielstrebigere Offensive zum Vorschein. Er selbst war es, der in der 37. Spielminute einen Kopfball nur sehr knapp über den Querbalken legte. Mit einem deutlichen Übergewicht an Torchancen für uns verabredeten sich beide Mannschaften zum Fortführen der Partie nach der Halbzeitpause.

2. Halbzeit

Es wurde laut in der Kabine, Jew war mit der Leistung unserer Akteure so gar nicht einverstanden. Es blieb zu hoffen, dass die Nachricht in den Köpfen unserer Spieler angekommen ist, was sich zunächst noch nicht ergab. Viel schlimmer kam es. Der Gegner erarbeitete sich in der zweiten Halbzeit seinen ersten Torschuss, welcher, nach herausragender Reaktion unseres Keepers Till Paustian, vor die Füße eines Oelixdorfer Offensivmannes gelangte. Dieser brauchte anschließend den Ball nur noch in das offene Tor einschießen und fertig. Da stand es 0:1. Es war zum Mäusemelken.

Kapitän Glüsing, der bekanntlich mal in der Verbandsliga gespielt hat, puschte seine Vorderleute wie üblich wortgewaltig. Unser Spiel wurde daraufhin besser. Semmel, der inzwischen wieder auf dem Platz anzutreffen war, spielte nun bessere Aktionen und konnte somit mehrfach zu guten Torgelegenheiten beitragen.

In der 56. Minute hatte Multitalent Nikolaj Janborisov die Schnauze voll und schloss einfach mal mit der Hardcore-Variante ab. Ein sehr schönes Tor und der völlig verdiente Ausgleich waren die Folge. Morten hingegen orientierte sich noch immer falsch und brachte einen Kopfball in der 65. Minute knapp über die Latte.

Sven machte es wenige Minuten später deutlich besser und schloss, nach einem kurzen Laufduell, eiskalt ab und der Ball war im Tor – geht doch! Ein wichtiges Tor und damit auch die Führung für unsere Farben.

In der der Folge der sicheren Führung entstanden mehr und mehr supergute Chancen, die allerdings in nichts Zählbares umgewandelt werden konnten. Die SG hatte nichts mehr zu verlieren und stieß nun auch mehrfach in unsere Hälfte vor, allerdings bekam unser Schlussmann Till in Summe doch recht wenig zu tun.

In der Nachspielzeit konnte Mika den Geist der ersten Hälfte abschütteln und kam durch einen platzierten Kopfball zu seinem Tor. Hätte das Spiel noch etwas länger gedauert wäre wohl nun auch Morten bereit gewesen, sein Tor zu machen. Der Schiedsrichter war zu Recht nicht einverstanden mit der Idee und pfiff die Partie nach 5 Minuten Nachspielzeit ab.

Tim Semmelhack beim Freistoß

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