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Spielbericht Nachholspiel 9. Spieltag: SG SCI/Oelixdorf - FC Burg

SG SCI/Oelixdorf - FC Burg (1:4)

Herbstliche Bedingungen im Itzehoer Stadion am Brunnenstieg prägten das Nachholspiel gegen die SG SCI/Oelixdorf. Strammer und kalter Ostwind mit gefühlten Temperaturen um den Gefrierpunkt (oder darunter) ließen unsere Spieler und die mitgereisten Fans beim Betreten des Stadions erstarren. Umso ehrenwerter, dass unser Präsident Petersen kurzentschlossen halb Itzehoe abgraste, um noch zusätzliche Decken für die Ersatzspieler und die Zuschauer auf den Rängen zu besorgen.

1. Halbzeit

Sensationell fand unser Team in das Spiel. Bereits in der zweiten Minute klingelte es im Tor unserer Gastgeber. Nach dem ersten Angriff und viel Gewusel im gegnerischen Strafraum verschaffte sich Morten Paulsen ausreichend Freiheit, um den Ball platziert in die Maschen zu dreschen. Ein Auftakt nach Maß und ganz und gar auffällig für unsere Farben, die bekanntlich den Einstieg in eine Partie verschlafen. Bzgl. der Entstehungsgeschichte ist zu bemerken, dass das vormalige Abschießen unseres Mittelfeldakteurs Tim Semmelhack, von dessen Korpus der Ball zu Morten gelangte, im Training besondere Signifikanz erfuhr und somit das Tor als einstudierte Variante gewertet werden kann.

Das Spiel wurde von uns klar dominiert. Von Seiten des Gastgebers gab es keinerlei nennenswerte Vorstöße in unsere Hälfte. In der 15. Minute tankte sich Bosse Petersen sehr, sehr ansehnlich durch die Hintermannschaft der SG und brachte es auch zum Torabschluss, allerdings fiel dieser eher unter die Kategorie „Zu unentschlossen“. Knapp drei Minuten später erfolgte eine Aneinanderreihung von hundertprozentigen Torchancen, die, nahezu von der gesamten Offensivabteilung unserer Mannschaft, vergeben wurden. Hierbei ist aber auch dem reflexstarken Oelixdorfer Schlussmann ein besonderes Kompliment zu machen, der zu jedem Zeitpunkt goldrichtig auf dem Posten stand. Wie dem auch sei; Wir vergeben –nach wie vor- zu viele wichtige Gelegenheiten, um ein Tor zu erzielen.

Die altbekannte Fußballweisheit „Wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt, rächt sich das“ fand sich auch in der heutigen Partie wieder. In der 42. Minute gelangte Oelixdorf durch einen weiten Ball in unsere Hälfte. Carlo-Salvatore Boccardo schloss von knapp zehn Metern vor der Mittellinie in einer Art Verzweifelungsschuss ab, doch der Ball flog und flog und fiel dann mit Hilfe des immensen Gegenwindes wie ein Stein in unser Tor. Schlussmann Ben Lukas Mevs konnte hierbei nur noch hinterhersehen. Aus unserer Sicht ging es tatsächlich mit dem Teufel zu. 45 Minuten rennt man auf ein Tor und es steht nach dieser ersten Halbzeit 1:1.

2. Halbzeit

Da wir die Partie total beherrschten sah unser Trainer Jew keinerlei Grund zu einer Veränderung. Auch das Spiel müsse einfach nur so weitergeführt werden und dann gehörten die drei Punkte uns.

Wie immer behielt Jew Recht. Bereits in der 48. Spielminute konnte Calvin Hocke seinen achten Saisontreffer mit viel Herzblut erzielen. Nach der erneuten Führung und trotz des Gegenwindes fanden wir nun endgültig in unser Spiel, das von Minute zu Minute ansehnlicher wurde. Zweifelsohne eine absolut sehenswerte Leistung, die die Zuschauer für ihr Kommen belohnte und für die Leistung in Breitenberg ansprechend entschädigte.

In der 59. Minute tankte sich Till Paustian abermals auf der rechten Seite durch, flankte flach nach innen, wo der einschussbereite Morten bereits lauerte, allerdings auf regelwidrige Weise vom Ball getrennt wurde, so dass ein Elfmeter für unsere Farben resultierte. Jew wies unverzüglich Christopher Hinck an, diesen zu treten, was dieser auch erfolgreich und routiniert zu Ende brachte. 1:3. Den Sieg konnte uns niemand mehr nehmen. Mit einigem Frust wurde direkt nach Wiederanstoß unser Allrounder Gustavo Fernandez gelegt, was unsere Betreuer auf den Platz brachte. Gusi erhielt einen harten Schlag auf sein linkes Knie und musste das Spiel leider abbrechen. Besonders bitter in diesem Moment. Es war sein erstes Spiel nach langer Zeit und er wird sobald nicht wieder kommen, da wohl einige Bänder in Mitleidenschaft geraten sind. An dieser Stelle wünschen wir Gusi eine schnelle Genesung. Für ihn kam Dauerbrenner Nicolaj Janborisov auf das Feld. Jener war es auch, der von nun an für zusätzlichen Wirbel in dem gegnerischen Sechzehner sorgte.

Kurze Zeit später erzwangen wir durch einen aussichtsreichen Angriff ein Eigentor durch den Pechvogel des Tages Sascha Bruhn, der, in einem Klärungsversuch, den Ball tödlich und unhaltbar abfälschte.

Kurzum; Wichtiger Auswärtssieg, drei Punkte im Sack, schlechte Torausbeute bei drückender Überlegenheit.

Nächster Gegner im Derby: Der FC Blau-Weiß 86 Averlak

Blick auf das Flutlichtspiel

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