Spielbericht 18. Spieltag: TSV Buchholz III – SG Qu-Bi/Burg (0:4)

 

Fußballwetter war das wahrlich nicht. Der kalte Ostwind peitschte über das weite Runde des Buchholzer Stadions an diesem Tag. Warmlaufen war vor der Partie kaum möglich und wenn dann fast unnötig. Beide Mannschaften rüsteten sich auf teilweise einfallsreiche Weise für eine kalte Partie. Wer Gast auf dem Buchholzer Sportplatz war beneidete die 23 Akteure auf dem Platz wirklich nicht.

 1. Halbzeit

Die erste Halbzeit oder auch die gesamte Partie war vorwiegend von den Anpassungsversuchen der Spieler an die stark stürmende Witterung geprägt. An diesem Tag konnte man nicht mit attraktiven Ballstafetten oder funktionierenden Kombinationen rechnen. Mehrheitlich war das Spielgeschehen von individuellen Leistungen der Akteure geprägt, die sich, auch mit Hilfe des jeweiligen Gegenspielers, mal und mal in den Zweikämpfen durchsetzen konnten. Einen solchen Zweikampf hatte unser Mittelfeldstratege Bennit Thomzik in der 14. Spielminute allerdings nicht nötig, als er nach einem geglückten Sololauf aus ca. 25 Metern einfach mal mit der Picke draufhielt. Den Rest erledigte der Wind; der Ball flog und flog, wurde immer länger und fand letztlich sein Ziel im linken oberen Eck der Gastgeber. Zweifelsohne eine Sonntagsschuss, zu dem sich Bennit hier berufen fühlte.

Im Anschluss dümpelte das Spiel wieder rauf und runter – ohne dass nennenswerte Aktionen herausgespielt wurden. In der 40. Minute fiel dann das zweite Tor für unsere Mannschaft. Dieses Mal war es der nötigen Durchsetzungskraft unserer Offensive zu verdanken, dass der Ball schlussendlich Patrick Skambraks vor die Füße fiel und dieser –nach vorherigen kläglich gescheiterten Versuchen- endlich die notwendige Entschlossenheit in seinen Abschluss brachte. Nach diesem zweiten Tor für uns passierte nicht mehr viel, so dass es mit der komfortablen Führung von 0:2 in die Pause ging.

 2. Halbzeit

In der zweiten Hälfte stellte Trainer Peter Petersen seine Mannschaft noch offensiver auf. Für den unterhaltsam spielenden Simon Alpen kam der vor Bissigkeit strotzende Sven Schwake-Kuhrt und für den erfahrenen Alexander Kranzler fand Christof Zingler doch noch den Weg auf den Rasen.

Das vorentscheidende 0:3 wurde durch den nun ältesten Mann auf dem Platz, Sascha Peters, mit gewohnter Souveränität erzielt. Dieser trug unter der kurzen Sporthose und unter den Stutzen und Schienbeinschonern noch eine Trainingshose, weshalb seine Muskeln ausreichend erwärmt schienen, um möglichen Krämpfen vorzubeugen. Bemerkenswert ist allerdings auch die Buchholzer Einstellung, die sich noch immer nicht in ihr Schicksal ergaben, sondern sich weiterhin gegenseitig anpeitschten und motivierten.

Als wir in der 72. Minute den ebenso erfahrenen wie laufstarken Schnittstellenspieler Marco Schütt für den heute stark spielenden Finn-Lasse Kranzler einwechselten, witterten wir noch mehr Höhenluft und zwangen den Gegner nach einer Ecke von der linken Seite zu einem Eigentor. Pechvogel des Spiels war der Buchholzer Chris Stoffers, dem wohl keine andere Wahl nützlich erschien.

Nach dem 0:4 in der 80. Minute war der Buchholzer Widerstand nun allerding gebrochen und so blieb es beim verdienten Auswärtssieg und dem nun zweiten Tabellenplatz.

Am kommenden Sonntag, 25. März um 14:00 Uhr empfängt unsere Zweite den SV Hochdonn II zum nächsten Derby in Brickeln

Spielbericht 19. Spieltag: SG Qu-Bi/Burg – SV Hochdonn II (2:1)

Aufgeheiterte Derbystimmung herrschte auf dem Sportplatz in Brickeln. Nicht zu warm und nicht zu kalt waren die äußeren –von uns nicht zu beeinflussenden- Bedingungen für die Partie am Sonntag. Unser Kader war ebenso sehr gut aufgestellt. Aber auch die Gäste aus dem benachbarten Hochdonn hatten den einen oder anderen besseren Spieler dabei. Viele Zuschauer tummelten sich auf dem Sportplatz, um ihre favorisierte Truppe nach vorn zu peitschen. Somit konnte man erwartungsvoll auf ein stimmungsvolles Spiel hoffen.

1. Halbzeit

Unser Team fand zunächst wesentlich besser in die Begegnung als die Gäste aus Hochdonn. Einige sehenswerte Ballstafetten ließen sich erkennen. Doch teilweise wurde auch einfach munter drauf los gespielt. Das Motto schien zu sein: „Mal sehen was passiert, irgendwann schießt schon irgendjemand ein Tor.“ Möglicherweise lag dies auch darin begründet, dass die Mannschaften derzeit eine starke Fluktuation aufweisen und damit die im Training gesetzten Akzente nicht zur vollen Entfaltung kommen.

Doch in Summe waren wir doch die feldüberlegende Mannschaft. Die wenigen Vorstöße der blau-weißen konnten von unserer sehr guten Abwehr durch die, wie immer,  aufopferungsvoll kämpfenden Benny Timmermann, Jannis Wethje und Steffen Wrage entschärft werden.

Die Mannschaft fand allmählich in die Partie. Von der linken Seite brachte Jannik Prey eine seine präzisen Flanken punktgenau auf den Kopf des heranstürzenden Sven Schwake-Kuhrt, der diesen Ball perfekt und mit aller Wucht in die Maschen des Gästekeepers Sönke Schröder köpfte.

Bereits wenige Minuten fiel das zweite Tor für unsere Mannschaft. Dieses Mal war es der ansonsten für seine Gewaltschüsse von wenigen Zentimetern Distanz zur Torlinie bekannte Patrick Skambraks, der in dieser Situation auffällig überlegt und sanft abschloss. – Geht also auch. Mit der zufriedenstellenden Führung von 2:0 ging es in die Halbzeitbesprechung.

2. Halbzeit

Während der Halbzeitpause analysierte Co-Trainer Dirk Idem, der heute die Gesamtleitung unserer zweiten Mannschaft übernahm, in seiner gewohnt präzisen Art und Weise die vorangegangenen 45 Minuten. Gäste-Allrounder Peter Laursen hatte seine Vorderleute noch während der ersten Hälfte lauthals gefragt, wie es angehen könne, dass der 1,20m große Steffen Wrage ein Kopfballduell gegen zwei –im wahrsten Sinne des Wortes überragende- Hochdonner Männer gewinnen könne.  Dieses beantwortete er in der Halbzeitpause mit einem routinemäßigem „mit dem richtigen Timing“.

Als ob sich Laursen für diese tolldreiste Antwort direkt rächen wollte, hat auch er wohl in der Halbzeitpause den richtigen Plan geschmiedet. Hochdonn stieß an, ließ den Ball direkt nach hinten auf Laursen durchlaufen, dieser drosch ihn unaufhaltsam, hoch und weit, nach vorn. Dort ließ sich ein Hochdonner Spieler im Zweikampf fallen, so dass in gefährlicher Strafraumnähe ein Freistoß für Hochdonn resultierte.

Klar war, dass Peter diesen selbst ausführen würde. Trotz drei-Mann-Mauer fand der Ball die Lücke und überraschte unseren Schlussmann Oke Nesovic so sehr, dass dieser sich gezwungen sah, den Ball gewähren zu lassen – 2:1 in der 46. Minute.

Das Spiel schien somit wieder an Spannung gewonnen zu haben. Und so war es auch. Hochdonn witterte Morgenluft und schlug wieder und wieder lange Bälle in die Nähe unseres Sechzehners –doch alle Brechstangenversuche wurden erfolgreich entschärft.

Nach einem Foulspiel unseres Abwehrspielers Benny Timmermann ließ sich dieser zu einer unüberlegten Äußerung in Richtung des Schiedsrichters Soll hinreißen, so dass jener ihn mit einer roten Karte vom Platz stellte. Weiterhin stand es 2:1 für uns, doch wir mussten im Anschluss mit nur zehn Mann noch eine halbe Stunde durchhalten.

Zusehends wurde das Spiel hitziger, die Zweikämpfe bissiger und Rhetorik eindeutiger. Vielerlei kleine Nettigkeiten wurden ausgetauscht und inzwischen waren auch die Zuschauer am Rand gewichtiger Teil des Spielgeschehens. Es entstand doch noch so etwas wie ein Derbycharakter.

Doch am Ende konnte das Ergebnis über die Zeit gerettet werden. Unsere Gäste hätten zweifelsfrei ein Unentschieden verdient, allerdings waren sie vorne schlichtweg nicht effizient genug.

Somit verzeichnen wir ein erfolgreiches Wochenende für den FC und den SV Quickborn-Brickeln. Beide Mannschaften sind aktuell Tabellenführer in ihren Klassen. So kann es weiter gehen!

Spielbericht Pokalspiel: SV Qu-Bi/Burg – TSV Lohe Rickelshof (2:3)

Zum Nachholspiel des Kreispokals trafen sich heute die Mannschaften der Spielvereinigung Quickborn-Brickeln/Burg und die Auswahl aus Lohe-Rickelshof erneut auf dem Sportplatz in Brickeln. Die erste Begegnung wurde aufgrund eines Unwetters mit Blitz und Donner beim Stand von 4:1 für uns abgebrochen.

1. Halbzeit

Von Beginn an waren zwei total veränderte Mannschaften gegenüber Mittwoch zu sehen. Die Gäste aus Lohe konnten im Gegensatz zu unseren elf Spielern aus den Vollen schöpfen. Dennoch zeigte sich zunächst eine ausgeglichene, aber dennoch hart umkämpfte Partie. Leider wurden auf unserer Seite doch sehr viele Chancen nicht entsprechend verwehrtet, allerdings konnten auch unsere Gäste kaum Großchancen erspielen und wenn dann nicht in zählbares ummünzen. So plätscherte die Partie munter herauf und herunter, bis es in der 28. Minute zu einem extrem dummen Gegentor kam, was natürlich hätte verhindert werden können, aber unsere Abwehr schlief wohl in dieser Phase irgendwie, irgendwo; nur war sie zu diesem Zeitpunkt gänzlich geistig nicht auf der Höhe. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhten die Gäste sogar noch auf den 0:2 Pausenstand. Hängende Gesichter auf unserer Seite läuteten die Halbzeitpause ein.

2. Halbzeit

Zu Beginn der zweiten Hälfte zeichnete sich zunächst ein ähnlicher Verlauf wie bis dato in der ersten ab. Allerdings begannen die Gäste aus Lohe doch sehr viel raffinierter, sich Chancen in Strafraumnähe zu erspielen. Zwei Mal hatten die Gäste hundertprozentige Gelegenheiten zum weiteren Ausbau der Führung, allerdings war in jenen Situationen nicht nur der Fußballgott, sondern auch das Aluminium auf unserer Seite.

In der 51. Minute gelang es Nicolaj Janborisov einen schnellen Konter hervorragend und erfolgreich zu beenden. Mit offensichtlich viel Frust drosch er das Leder in die Maschen des Gegners. Knapp fünf Minuten später erhielten wir durch ein Handspiel eines gegnerischen Abwehrspielers einen Strafstoß zugesprochen. Sven Schwake – Kuhrt ließ keinerlei Zweifel erkennen, dass er den genannten Strafstoß treten würde. Er verwandelte diesen mit gewohnter Routine im rechten unteren Eck. Ab diesem zwischenzeitlichen Ausgleich begann die Partie leider völlig ins Negative abzudriften. Unzählige harte Fouls und anschließender „Rede- und Aussprachebedarf in großer Runde“ waren die Folge. Regelmäßig sah sich die Schiedsrichterin Stefanie Zimmermann dazu gezwungen gelbe Pappen zu erteilen - zweifelsohne eine schwer zu leitende Partie. In der 67. Minute gelang es dem Gegner einen Konter clever auszunutzen und unsere Abwehr einmal mehr wie eine schlechte Schülermannschaft aussehen zu lassen. Somit befanden sich unsere Farben wieder im Hintertreffen, obgleich wir den Ball dennoch durch Sascha Peters über die Linie des gegnerischen Tores befördern konnten, dieser sich allerdings im Abseits befand. Den traurigen Höhepunkt dieses unansehnlichen Spiels bildete mit Sicherheit die gelb-rote Karte für den unaufhörlich pöbelnden Gästetorwart, der in wenig vorbildhafter Manier immer wieder von sich reden machte. Kurz darauf war dann die Partie mit einem negativen Ende für uns beendet.

Wir gratulieren dem TSV Lohe-Rickelshof zum Weiterkommen im Pokal und wünschen für die kommende Saison alles Gute.

Im ersten Pflichtspiel unterlag die SG QuBi/Burg im Meister der Meister Cup, der 2. Mannschaft vom VfL Kellinghusen, unglücklich mit 0:1.

Bei hoch sommerlichen Temperaturen zeigte die SG eine starke Leistung. Es wurden sich hochkarätige Chancen heraus gespielt, so daß es bereits zur Halbzeit 2:0 mindestens hätte stehen müssen.

Auch nach der Pause, spielte die SG weiter gut nach vorne, wobei lediglich die Chancenverwertung nicht gut abgeschlossen werden konnte.
Und wie es im Fußball nun mal ist, wenn du deine Chancen nicht nutzen kannst, wird man manchmal dafür bestraft. So war es dann auch heute, dass nach einer der wenigen Chancen für VfL Kellinghusen, der Ball im Tor landete.

Dies sollte dann auch den Endstand bedeuten.
Eine starke Leistung, die Selbstvertrauen für die kommende Saison geben sollte.

Negativer Höhepunkt war die Verletzung des Kellinghusener Spieler, der nach einem Zusammenprall bewusst los am Boden lag und ins WKK Brunsbüttel eingeliefert werden musste. Wir wünschen an dieser Stelle gute und vor allem schnelle Genesung.

Vorläufige Überraschung bei der SG Qu-Bi/Burg!

Nachdem im Pokalnachholspiel am gestrigen Sonnabend, 22.07.2017 offenbar auf Seiten des TSV Lohe-Rickelshof ein Spieler ohne gültigen Spielerpass und auch ohne Personalausweis eingesetzt wurde, ist die Partie vorläufig mit 2:0 für unsere Zweite gewertet werden - obwohl sie dem Spielverlauf nach mit 2:3 verlor. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt stehen wir damit im Achtelfinale gegen die SG Eider. Allerdings hat Lohe noch ein Widerrufsrecht. Wir sind gespannt und halten Euch natürlich auf dem Laufenden!

Voran FC! und Qu-Bi!

© 2017 FC Burg. All Rights Reserved. Designed By WarpTheme