Auch im 16. Saisonspiel blieb die Mannschaft des FC Burg II in der Erfolgsspur. Die Gäste von Borussia Osterstedt reisten als krasser Außenseiter an und zeigten sich, wenn man ehrlich ist, in dieser Rolle auch über die gesamte Spieldauer. Nach nicht einmal einer Minute schlug es schon im Gästetor ein. Der in der Anfangsphase extrem agile Matti Schölermann schloss eine sehenswerte Kombination mit einem schönen Schlenzer aus 16m ins ober rechte Eck zur Burger Führung ab. Auch im weiteren Verlauf belagerte unsere Mannschaft dauerhaft das gegnerische Tor in der 15. Minute wurde wiederum Matti Schölermann im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß vollendete er selbst zur 2-0 Führung. Osterstedt versuchte es sporadisch mit Konterangriffen, doch die Defensive des FC Burg zeigte sich in jeder Situation als Herr der Lage und Keeper Julius Niebuhr verlebte über 90 Minuten einen sehr geruhsamen Arbeitstag. Das 3-0 erzielte Törjäger Claas Fanger mit Flachschuss aus 20m ins untere linke Eck. Die Gäsze ergaben sich in ihr Schicksal und rührten von nun an buchstäblich Beton an, getreu dem Motto …bloß nicht wieder 6 Tore gegen den FC Burg fangen oder gar noch höher unter die Räder kommen. Insofern tummelten sich in und um den Gästestrafraum 8 eigene Spieler, die sich zumindest in der ersten Hälfte erfolgreich gegen weitere Tore stemmten. In der 2. Halbzeit setzte sich das gleiche Bild fort, es spielte nur unser Team, von Osterstedt war in der Offensive nahezu gar nichts zu sehen. Allerdings zeigte sich auch mal wieder die Burger Abschlussschwäche, denn lediglich Timo Heydebreck erzielte in Abstaubermanier in der 77. Minute das Schlussergebnis von 4-0. Das Team von Kau Franzenburg und Reiner Kühl überzeugte über die gesamte Spieldauer mit einer dominanten Spielweise, die dem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ. Die 90 Minuten zeigten wieder einmal, wie wichtig es ist, über eine exzellente Kaderbreite als Grundlage für die dauerhaften Erfolge zu verfügen. Die Trainer haben praktisch die Qual der Wahl bei der Besetzung der einzelnen Positionen, zusätzlich gewährleistet auch die Flexibilität vieler Spieler, auf unterschiedlichen Positionen spielen zu können, ein Überraschungsmoment, auf den sich viele gegnerischen Mannschaften im Verlauf der Saison überhaupt nicht einstellen konnten.
Jetzt stehen noch vier Aufgaben ins Haus, die es zu bewältigen gilt. Am kommenden Samstag reist unser Team zum ehemaligen Angstgegner, zum Marner TV II. Dort hängen die Trauben sicherlich sehr hoch, doch auch diese Hürde kann bei konzentrierter und engagierter Leistung genommen werden. Die Fans können sicher sein, die Mannschaft wird alles tun, um in der Erfolgsspur zu bleiben.